c.8020 präsentiert ...
 

Glutamat
juchzen, säuseln, heulen, lassen Synthesizer dröhnen, spielen mit der Bohrmaschine Gitarre, haben eine Geige mit einer Saite, sind kitschig, kaputt, brachial, wunderschön, brachial, aufwühlend, sexy, häßlich, dilettantisch, professionell, tanzbar und aus Wien. Feindbild ist die Spartenmusik, Leitbild die Abwesenheit jeglicher Berührungsängste gegenüber allen Stilen und Techniken. Videos zu den einzelnen Stücken, der Elektroschrotthaufen aus Instrumenten und das befremdliche Aussehen der Band ergänzen die Musik. Ihre brandneue Veröffentlichung: „Dreamistan“.

Marek
Bezeichnet die musikalische Umtriebigkeit des Singers/Songwriters, Elektronik-Produzenten und DJs Christoph Marek. In Marek´s Werk sind folgende Konstanten auszumachen: Einerseits wäre da der Hang zum Überschwang, der sich meist im Generieren von Pathos und dem Ausloten von affektiven Ausnahmezuständen artikuliert; andererseits wäre da das Bekenntnis zum Dilettantismus, zum Draufgängertum und zu unorthodoxen auditiven Freizügigkeiten, welches auf Punk.Sozialisation unter bürgerlichen Vorzeichen schließen läßt. In jedem Fall geht es bei Marek immer um das Hochschaukeln von Emotionen und Stimmungen; ein Ziel, das guter Pop schon seit seiner Frühzeit schaffen will.

Gerald Neumann
Aus Graz, schafft Kompositionen mit Songstruktur, ausschließlich aus Flageolett-Tönen zweier E-Gitarren. Die minimal in fast allen Musikrichtungen vorkommenden Obertöne werden zum neuen Postrock. Ihre rotierende Videoprojektion fungiert als übersetzte Hintergrundkulisse und ist wie ihre Musik ein roter Faden von Psychodelicrock über Grindcore zur experimentellen Electronic und deren Fanbewegungen.

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